Verschmutze Photovoltaik- & Solaranlagen kosten bares Geld

Die Verschmutzung der Photovoltaikanlagen verhindert das Erreichen der vorgesehenen Spitzenleistung. Mehrere Studien von Prof. Dr. H. Häberlin und Ch. Renken der Berner Fachhochschule (Hochschule für Technik und Architektur, CH-3400 Burgdorf) konnten nachweisen, dass zum Teil erhebliche Leistungsverluste durch verschmutzte Anlagen bis zu rund 15% vorlagen.

Das heißt, die PV-Anlage liefert 15% weniger Strom. Je nach Einspeisetarif oder Selbstverbrauch des Stromes, kann sich das entsprechend negativ auf die Ertragsbilanz  auswirken. Abhilfe schafft da nur die Reinigung der PV-Anlage. Dazu gibt es eine klare Empfehlung des BSW (Bundesverband der Solarwirtschaft):

Die Reinigung einer Anlage, die sich auf dem Dach befindet, ist für Laien gefährlich. Außerdem kann man bei unsachgemäßem Vorgehen die Anlage beschädigen. Die Module dürfen nicht betreten werden.“
Es ist daher ratsam, die Arbeiten auf dem Dach von einem Reinigungsprofi ausführen zu lassen.

Photovoltaikanlagenreinigung durch SPS

SPS, ein Vorarlberger Unternehmen der Majer Unternehmensgruppe, bietet anlagenschonende und umweltverträgliche Reinigung von Photovoltaik- & Solaranlagen als spezielle Dienstleistung an.

SPS Geschäftsführer Stefan Majer hat die wichtigsten Fragen zum Thema Photovoltaikanlagenreinigung beantwortet:

Wie sieht der typische Kunde aus, den dieses spezielle Angebot anspricht?

Stefan Majer: Neben öffentlichen Institutionen, Kommunen und Firmen zählen auch Privathaushalte, die mehr Ertrag aus Ihren PV-Anlagen erzielen wollen zu unseren typischen Kunden. Landwirtschaftliche Betriebe, deren Anlagen wie die meisten Studien zeigen, am stärksten verschmutzen, zählen ebenso zu unseren Kunden.

Wann ist der beste Zeitpunkt, diese Dienstleistung zu nutzen?

Stefan Majer: Wir benötigen Temperaturen über 8 Grad und aus Sicherheitsgründen ein trockenes Dach, aber ansonsten ist diese Dienstleistung vom Frühling bis zum Herbst jederzeit durchführbar.

Was muss ich als Kunde dabei beachten?

Stefan Majer: Die Reinigung sollte ohne Chemie geschehen, da bei unsachgemäßer Entfernung des Reinigungsmittels die Wiederverschmutzung stark erhöht wird oder in einigen Fällen sogar Glaskorrosion auftritt. Die Reinigung wird mit entmineralisiertem Wasser durchgeführt. Dadurch werden Kalkablagerungen verhindert und das streifenfreie Abrinnen des Regenwassers gewährleistet.

Wie oft sollte diese Reinigung durchgeführt werden?

Stefan Majer: Das ist ein reines Rechenbeispiel. Je nachdem, ob ich einen klebrigen Film auf meinen PV-Modulen habe oder eine normale Witterungsverschmutzung, unterscheidet sich der Reinigungsintervall und die dabei verlorene Energie. Der Zugewinn wird durch Messungen vor und nach der Reinigung sichtbar gemacht.

Welche Reinigungsmittel kommen dabei zum Einsatz?

Stefan Majer: Keine. Es wird ausschließlich mit speziell aufbereitetem, entmineralisiertem Wasser gereinigt.

Reinigungstipp